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Thema:  Wenn es um die Altersvorsorge geht, setzen die Deutschen gerne auf Immobilien

Im Bereich der Altersvorsorge setzen die Deutschen lieber auf Immobilien als auf Wertpapiere. Dabei spielt sowohl die Eigennutzung als auch die Vermietung eine Rolle.

Die gesetzliche Rente wird längst nicht mehr ausreichen, um im Alter den persönlichen Lebensstandard halten zu können. Doch welche Möglichkeiten der Altersvorsorge eignen sich am besten? 1.000 Bundesbürger wurden zum Thema „Rentenlücke – wie sorgen Sie finanziell für das Alter vor?“ befragt.
Ergebnis: 93 % fänden es gut, bis zu einem Zehntel ihres Bruttogehaltes zurückzulegen, wenn der Staat auf eine Versteuerung dieses Vorsorgekapitals verzichten würde.

Gerade in Zeiten niedriger Zinsen eignet sich Sparen aber nur bedingt, um Vermögen zu vermehren. Deshalb ist es wichtig, sich mit anderen Formen der Geldanlage zu beschäftigen. Wertpapiere spielen dabei aber nur eine untergeordnete Rolle. Lediglich 17 % der Befragten gaben an, auf solche zur Altersvorsorge zu setzen. Vor allem ältere Befragten stehen dieser Anlageform kritisch gegenüber: 91 % der über 55-jährigen halten Aktien und Fonds nur dann für sinnvoll, wenn man über einen langen Anlagehorizont und starke Nerven verfüge.

Einen ganz anderen Stellenwert genießt hingegen die Immobilie: 86 % der Befragten sehen die eigenen vier Wände als sichere Vorsorgevariante für das Alter an, weil Mietkosten entfallen, potenziell Wertzuwächse geschaffen werden und das Objekt im Notfall auch verkauft werden kann. Die Befragten sehen auch eine Chance in der niedrigen Wohneigentumsquote in Deutschland: So halten 56 % der Umfrageteilnehmer eine regelmäßige Beteiligung an konkreten Bestandsimmobilien mit laufenden Mieteinnahmen und potenziellen Wertzuwächsen für eine sinnvolle Form der Altersvorsorge. Männer sind den Bestandsimmobilien als Altersvorsorge etwas eher zugeneigt als Frauen: Während jede zweite weibliche Befragte angab bereit zu sein, regelmäßig zwischen 100 und 1.000 Euro in konkrete Bestandsimmobilien zu investieren, waren es bei den männlichen Befragten 61 %.

Besuchen Sie unsere Immobilien-Vorträge im Norderstedter Rathaus.

Die nächsten Termin sind für März/April 2019 geplant.

Sobald wir feste Termine wissen (diese sind ca. Mitte Februar bekannt) finden Sie hier alle Details:

Seitenlink:  Immobilien Vorträge

Erstellt am: 01.02.2019

Thema:  Hohe Zahl an Pflegebedürftigen

Im Dezember 2017 waren in Deutschland 3,41 Millionen Menschen pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hatte die Zahl der Pflegebedürftigen im Dezember 2015 bei 2,86 Millionen gelegen. Die starke Zunahme um 0,55 Millionen Pflegebedürftige (+19 %) ist allerdings zum großen Teil auf die Einführung des neuen, weiter gefassten Pflegebedürftigkeitsbegriffs ab dem 01.01.2017 zurückzuführen. Seitdem werden mehr Menschen als pflegebedürftig eingestuft, als vor der Umstellung.

Gut drei Viertel (76 % oder 2,59 Millionen) aller Pflegebedürftigen wurden zu Hause versorgt. Davon wurden 1,76 Millionen Pflegebedürftige in der Regel allein durch Angehörige gepflegt. Weitere 0,83 Millionen Pflegebedürftige lebten ebenfalls in Privathaushalten, sie wurden jedoch zusammen mit oder vollständig durch ambulante Pflegedienste versorgt. Knapp ein Viertel (24 % oder 0,82 Millionen Pflegebedürftige) wurde in Pflegeheimen vollstationär betreut.

Ende 2017 waren 81 % der Pflegebedürftigen 65 Jahre und älter, mehr als ein Drittel (35 %) war mindestens 85 Jahre alt. Die Mehrheit der Pflegebedürftigen war weiblich (63 %).

Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit pflegebedürftig zu sein. Während bei den 70- bis 74-Jährigen rund 6 % pflegebedürftig waren, wurde für die ab 90-Jährigen die höchste Pflegequote ermittelt: Der Anteil der Pflegebedürftigen an der Bevölkerung in diesem Alter betrug 71 %.

Weitere Ergebnisse der zweijährlichen Statistik – insbesondere auch zu Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten einschließlich des Personals – stehen in der Publikation "Pflegestatistik 2017 – Deutschlandergebnisse" sowie in den Tabellen zur Pflegestatistik (224) in der Datenbank GENESIS-Online (zum Beispiel Pflegebedürftige nach Art der Versorgung und Altersgruppen in 22400-0001) zur Verfügung.

Weblink:  Pflegeinformationen DeStatis

Erstellt am: 16.01.2019

Thema:  Ungleichheit bei der Pflege-Versorgung und den Pflege-Kosten

Die überwiegende Mehrheit der Deutschen bewertet Pflegekosten als eine Belastung für Pflegebedürftige und deren Angehörige. Das geht aus dem aktuellen DAK-Pflegereport 2018 hervor. Die Studie zeigt außerdem, dass die bestmögliche Versorgung Pflegebedürftiger vom Wohnort abhängt. In östlichen Bundesländern werden sie zum Beispiel häufiger im Krankenhaus behandelt als in westdeutschen Ländern. Zur Entlastung Betroffener fordert die DAK-Gesundheit eine Reform der Pflegefinanzierung: Die Eigenanteile für Pflegeleistungen sollten gedeckelt werden.

Die hohen Kosten, die Pflegebedürftige und deren Angehörige für die Pflege aufbringen müssen, sehen die Deutschen kritisch: Neun von zehn Befragten sagen, dass Pflegeheime teuer sind. Sieben von zehn sind der Meinung, dass sich viele Familien Pflegedienste und Heime für ihre Angehörigen nicht leisten können. Fast zwei Drittel denken, dass viele Pflegeheim-Bewohner wegen der hohen Kosten zum Sozialfall werden. Wer Pflege bereits in seinem Umfeld erlebt hat, stimmt diesen Aussagen noch etwas häufiger zu.

Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit, kritisiert in diesem Zusammenhang die unterschiedlichen Eigenanteile, die Menschen für die Pflege stemmen müssen. „Pflegebedürftige zahlen in manchen Bundesländern doppelt so viel dazu wie in anderen Regionen“, sagt Storm. „Immer mehr pflegebedürftige Menschen sind mittlerweile auf ergänzende Fürsorgeleistungen angewiesen. Das widerspricht fundamental dem Anspruch der Pflegeversicherung. Dadurch verliert eine Sozialversicherung ihre Legitimation.“
Der Kassen-Chef fordert deshalb eine Reform der Pflegefinanzierung. „Die Eigenanteile für Pflegeleistungen sollten gedeckelt werden. Es gäbe dann einen einheitlichen Betrag, den die Pflegebedürftigen oder die Angehörigen zahlen, gestaffelt nach Pflegegraden. Alles, was darüber hinausgeht, trägt die Pflegeversicherung“, sagt Storm. Bislang ist es umgekehrt: Die Pflegeversicherung übernimmt einen festen Betrag. Alle weiteren Kosten tragen die Betroffenen und ihre Familien. Auf die Pflegeversicherung käme damit eine finanzielle Mehrbelastung zu. Zur Finanzierung schlägt Storm einen Bundeszuschuss aus Steuermitteln vor: „Pflege ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Eine Mitfinanzierung aus Steuermitteln ist daher sinnvoll.“

84 Prozent sind der Ansicht, dass die Politik nicht genug für die Pflege tut. Nur sieben Prozent sagen, dass das Thema den Stellenwert hat, den es verdient. „Obwohl in der jüngsten Zeit intensiv diskutiert wurde, wie die Zustände in der Pflege verbessert werden können, kommt dies offensichtlich bei den Menschen nicht an. Das ist eine erschreckende Erkenntnis“, sagt Andreas Storm. Pflegebedürftigkeit wird von den meisten immer noch als privates Schicksal erlebt und bewältigt.
Schwankende Pflegequalität

Ein weiteres Ergebnis des DAK-Pflegereports: Die Qualität pflegerischer Versorgung ist regional unterschiedlich. Zum Beispiel werden vielerorts Pflegebedürftige überdurchschnittlich oft im Krankenhaus behandelt – ein Hinweis darauf, dass die Versorgung nicht optimal ist. Dies zeigt sich vor allem in den östlichen Bundesländern. In Thüringen kommen auf 100 Pflegebedürftige fast 150 Krankenhausfälle. In Mecklenburg-Vorpommern sind es 146, in Sachsen-Anhalt 142 und in Brandenburg 143 Fälle. Unterdurchschnittliche Werte gibt es hingegen in Baden-Württemberg, hier kommen auf 100 Pflegebedürftige 115 Krankenhausbehandlungen. Ebenfalls unter dem Schnitt liegt Niedersachsen mit 119.

Im Report spiegelt sich auch das unterschiedliche Angebot an Pflegeheimen wider. Vor allem in den östlichen Bundesländern, aber auch im Saarland, in Hessen und in Rheinland-Pfalz, liegt der Schwerpunkt auf der Pflege durch Angehörige. Vollstationäre Pflege ist hier unterdurchschnittlich verbreitet. In den nord- und süddeutschen Ländern Schleswig-Holstein, Bayern und Baden-Württemberg werden überdurchschnittlich viele Pflegebedürftige vollstationär versorgt und weniger durch Angehörige zu Hause.

„Die Ergebnisse des DAK-Pflegereports zeigen: Pflegerische Versorgung ist nicht davon abhängig, welche Form für den Einzelnen am besten wäre. Sie ist abhängig vom regionalen Angebot“, sagt Pflegeexperte Thomas Klie, der den DAK-Pflegereport wissenschaftlich verantwortet. „Das widerspricht dem Gebot in Artikel 72 des Grundgesetzes: Demnach ist die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse ein Ziel der Bundesregierung.“

DAK-Chef Andreas Storm sieht hier die Bundespolitik in der Pflicht: „Vor wenigen Wochen hat die Kommission ‚Gleichwertige Lebensverhältnisse‘ unter dem Vorsitz des Bundesinnenministers ihre Arbeit aufgenommen. Die Kommission sollte das Thema Pflege als Schwerpunkt auf die Agenda setzen. Wir brauchen eine Pflegeinfrastrukturgarantie.“

Um die Situation zu verbessern, schlägt Thomas Klie ein regionales Monitoring der Pflegestrukturen vor. „Es gibt zahlreiche Beispiele, wo die Strukturen ineinander greifen und gute Bedingungen für die Bewältigung von Pflege gewährleistet werden – soweit dies von der derzeitigen Pflegeversicherung finanziert wird. Vielerorts gibt es Fehler im System. Von beidem können wir lernen“, sagt er. Die DAK-Gesundheit hat bereits ihr Konzept der regionalen Pflegekompetenzzentren vorgelegt. Ein solches Zentrum koordiniert alle Akteure der Pflege wie Beratungsstellen, Pflegedienste, stationäre Einrichtungen und Ärzte. Ziel ist es, im Sinne des Case Managements die beste Versorgung für jeden einzelnen Pflegebedürftigen zu schaffen.

Pflegekompetenzzentren können in Krankenhäusern umgesetzt werden, die von Schließung bedroht sind. Ein erster Pilot startet jetzt in Nordhorn im südwestlichen Niedersachsen, wo ein Krankenhaus vor kurzem in ein Pflegeheim umgewandelt worden ist. Das Pilotprojekt wird mit zehn Millionen Euro vom Innovationsfonds gefördert. „Dort haben wir ideale Bedingungen, um das erste Pflegekompetenzzentrum umzusetzen und die Bedingungen für Pflegebedürftige und deren Angehörige in der Region zu verbessern“, sagt Storm. „Ich hoffe, dass wir das Konzept auch in anderen Regionen realisieren können.“ Regionaler Partner im Landkreis Grafschaft Bentheim/Landkreis Emsland ist die Gesundheitsregion EUREGIO e.V.

Weblink:  Pflegesatzversicherung

Erstellt am: 14.11.2018

Thema:  Wie Sie Ihr Hab & Gut vor Starkregen schützen können

Wohnen Sie in einer besonders starkregengefährdeten Stadt?

Das Starkregen-Risiko wächst, Immobilienbesitzern drohen kostspielige Schäden. Zwar hängt es am Ende von der Mikrolage – also der Situation rund ums Haus – ab, wie das Wasser abfließen kann. Doch die Versiegelungsquote bzw. Bebauungsdichte einer Stadt gibt einen Hinweis auf das grundsätzliche Risiko:

Je mehr Flächen zugebaut, -betoniert und -asphaltiert sind, desto höher die Überschwemmungsgefahr bei Starkregen, wenn die Kanalisation kapitulieren muss.

Eine aktuelle Auswertung einer Tochterfirma des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) zeigt, welche deutschen Städte dem Wasser am wenigsten Versickerungsflächen bieten. Unter den 50 einwohnerstärksten Kommunen Deutschlands ist München der Negativ-Spitzenreiter: Fast die Hälfte (47 Prozent) der Stadtfläche ist versiegelt. Es folgen Oberhausen (44), Hannover (43), Ludwigshafen am Rhein (42), Nürnberg (40), Mannheim (40), Gelsenkirchen (39), Berlin (39), Bochum (38) und Duisburg (37).
Die niedrigste Bebauungsdichte weist dagegen Potsdam mit 13 Prozent auf. Auch Freiburg im Breisgau (18), Hamm (18), Münster (18) und Saarbrücken (19) gehören zu den grüneren Großstädten. Wobei hier natürlich, je nach Mikrolage, ebenfalls starkregenbedingte Überschwemmungen möglich sind.

Wer sein Hab und Gut gegen die finanziellen Risiken absichern will, sollte eine Wohngebäudepolice mit erweitertem Naturgefahrenschutz abschließen.

Weblink:  Wohngebäudeversicherung-Vergleichsrechner

Erstellt am: 11.11.2018

Thema:  Wie sich Selbstständige endlich die Krankenkasse leisten können

Für selbstständige Kleinunternehmer war die Krankenkasse bisher ein teures Ärgernis. Viele flüchteten in die private Versicherung - und landeten in der Armutsfalle. Ein neues Gesetz schafft Abhilfe.

Vor gut einer Woche hat die Große Koalition die paritätische Finanzierung der Krankenversicherung wieder eingeführt. Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen ab 2019 die gleichen Anteile für die Krankenkasse - so wie früher. Ein fast historischer Schritt.

Daneben ging eine mindestens ebenso wichtige Maßnahme völlig unter: Selbstständige werden nicht länger durch überzogene Mindestbeiträge aus der Krankenkasse vergrault, am Gründen gehindert oder in die privaten Krankenversicherungen getrieben - die sie sich dann im fortgeschrittenen Alter nicht mehr leisten können.

Bislang gehen die Krankenkassen bei Selbstständigen ohne großes Einkommen von einem fiktiven Einkommen von 2284 Euro im Monat aus. Das macht in diesem Jahr 400 bis 420 Euro monatlichen Beitrag für Krankenkasse und Pflegeversicherung. Den müssen Selbstständige, anders als Angestellte, dann auch noch allein tragen. Einen Arbeitgeber zum Teilen der Belastung haben sie ja nicht.

Das ist ziemlich viel Geld. Besonders für Menschen, die zum Beispiel gerade ihre eigene digitale Agentur eröffnet haben und zum sogenannten digitalen Prekariat zählen. Aber auch für den Einmann-Malerbetrieb und den Fahrradkurier, die mit 1000 oder 1500 Euro im Monat über die Runden kommen müssen.

Noch schlimmer ist es für selbstständige Einzelunternehmer, die in einer unternehmerischen Krise stecken und vielleicht sogar rote Zahlen schreiben. Viele Selbstständige sind deshalb in der Vergangenheit früh in die private Krankenversicherung gewechselt, weil die für junge Menschen oft Tarife angeboten hat, die erst mal deutlich preiswerter waren.

2012, das ist das Jahr, aus dem die letzten offiziellen Schätzungen der privaten Krankenversicherer (PKV) zur Zahl der Selbstständigen vorliegen, waren es rund 1,3 Millionen. Die Zahl dürfte heute eher niedriger liegen, so der Verband diese Woche. Und es gibt sogar Leute, die sich gar nicht versichert haben - trotz der gesetzlichen Pflicht.

Heute sind in den gesetzlichen Krankenkassen mehr Unternehmerinnen und Unternehmer versichert. Viele davon allerdings mit niedrigen Einkommen. Unternehmerverbände sagen, dass von der Neuregelung der Krankenkassenbeiträge vielleicht sogar mehr als eine Million Selbstständige oder nebenberuflich Selbstständige erreicht würden, vor allem Frauen. Die Regierung nennt niedrigere Zahlen, geht aber in jedem Fall davon aus, dass mindestens 200.000 Betroffene konkrete Erleichterungen erfahren (Bundestags-Drucksache 19/5112).

Union und SPD hatten sich schon im Koalitionsvertrag vorgenommen, das Beitragsdilemma für klamme Selbstständige ab 2019 zu beseitigen. Im Wesentlichen aus zwei Gründen:
Zum einen schreckten die hohen Krankenkassenbeiträge tatsächlich junge Unternehmerinnen und Unternehmer ab. Die hohen Rechnungen führten auch dazu, dass Selbstständige krumme Wege nahmen, um die hohen, kaum bezahlbaren Krankenkassenbeiträge zu vermeiden. Aktuell jagen die Krankenkassen fast acht Milliarden Euro an Beiträgen freiwillig Versicherter hinterher, die einfach nicht zahlen (konnten oder wollten).
Und dann rutschten in der Vergangenheit auch noch zahlreiche Selbstständige, die sich in ihrer Jugend privat versichert hatten, im Alter wegen gestiegener Beiträge in eine Armutsfalle, in der der Steuerzahler dann beim Lebensunterhalt aushelfen muss.

Nun sollte also das fiktive Mindesteinkommen von 2284 Euro auf 1142 Euro im Monat halbiert werden, so der Plan der Regierungsmehrheit. In letzter Minute gingen die Bundestagsfraktionen der Koalition sogar noch einen Schritt weiter: Sie senkten das fiktive Einkommen ab 2019 auf 1038,33 Euro im Monat. Im Fachjargon heißt das Mindestbemessungsgrundlage. Mit der neuen Zahl 1038 Euro gilt jetzt für Selbstständige die gleiche Grenze wie für alle anderen freiwillig Versicherten, zum Beispiel Rentner oder Studierende. Die Bürokratie sparende Idee stammte von einigen Unternehmerverbänden.

Zusätzlich strich der Bundestag auch die Unterscheidung zwischen Selbstständigen und teilweise Selbstständigen, die das Sozialgesetzbuch bislang gemacht hat. Die vorher unterschiedlichen fiktiven Einkommen hatten dazu geführt, dass die Krankenkassen eigentlich immer prüfen mussten, ob jemand vollständig selbstständig ist oder auch noch zusätzlich einen festen Job hat.

Mit dem Satz für das fiktive Einkommen fällt nun auch der zu zahlende monatliche Mindestbeitrag, der damit bei knapp 160 Euro liegt, inklusive Pflegeversicherung bei um die 190 Euro.

Sie wollen sich selbstständig machen, haben sich selbstständig gemacht oder haben Freunde, Kollegen oder Nachbarn, die das vorhaben? Sprechen wir miteinander und erzählen Sie ihnen von der Neuregelung mit den Vorteilen

Und gehen Sie folgende Schritte durch:
1) Für bislang schon Selbstständige, die den alten Mindestbeitrag gezahlt haben:
2) Rufen Sie bei Ihrer Krankenkasse an und klären Sie, wie Sie künftig Ihr Einkommen nachweisen. Wenn Ihr Einkommen vermutlich auch noch unter der neuen Mindestgrenze von 1038 Euro monatlich liegt, zahlen Sie künftig den neuen Mindestbeitrag. Die Krankenkassen, zum Beispiel die Techniker, sagten mir diese Woche, das klappe automatisch. Aber sicher ist sicher.
3) Auch wenn Ihr Einkommen 2019 zwischen der alten und der neuen Mindestbemessungsgrundlage liegt, wird die Krankenkasse das anhand Ihres letzten Steuerbescheids prüfen und den Beitrag entsprechend Ihres Einkommens geringer festlegen. Sollte Ihr Einkommen aktuell doch etwas niedriger oder höher sein, zeigt sich das im Steuerbescheid für das Folgejahr. Entweder Sie bekommen dann Geld zurück oder Sie müssen eventuell nachzahlen.

Wenn Sie sich selbstständig machen wollen:

1) Nutzen Sie die neue Regelung und gehen Sie im ersten Jahr von einem Einkommen unterhalb der neuen Mindestbemessungsgrenze aus. Geben Sie das auch so an, dann zahlen Sie nur die entsprechenden Mindestbeiträge.
2) Wenn's dann doch besser läuft, legen Sie Geld zurück für die Nachzahlung der Beiträge für das Einkommen jenseits der Mindestbemessungsgrundlage. Die kommt ziemlich sicher.
3) Leisten Sie sich in jedem Fall ein Krankengeld bei der Krankenkasse. Der Beitragszuschlag von 0,6 Prozent ist nicht so erheblich, dass Sie auf diese soziale Absicherung verzichten sollten.
4) Schließen Sie keineswegs vorschnell eine private Krankenversicherung ab. Die ist auch für Selbstständige nur geeignet, wenn Sie voraussichtlich lebenslang über ein deutlich überdurchschnittliches Einkommen verfügen.
5) Wenn Sie eine private Krankenversicherung als Alternative für Selbstständige prüfen, machen Sie sich klar, dass Sie als Selbstständiger lebenslang an die private Versicherung gebunden sind, dass deren Beiträge mit Sicherheit steigen und im Alter auch nicht wieder sinken werden. Bei der Gesetzlichen hingegen orientiert sich die Beitragshöhe stets an Einkommen oder Rente.

Und dann viel Erfolg mit Ihrem Unternehmen!

Quelle Spiegel-Kolumne von Herrn Tennhagen

Erstellt am: 29.10.2018

Thema: Neue Kfz-Typklassen sorgen für Beitragssprünge – nach oben und nach unten! Auch für Sie?

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat eine neue Typklassenstatistik herausgebracht, die alle Schadensfälle aus den Jahren 2015 bis 2017 einbezieht. Insgesamt wurden für rund 29.000 Kfz-Modelle die angefallenen Schäden und Versicherungsleistungen erfasst. Die Auswertung dient den Versicherern als (unverbindliche) Kalkulationsgrundlage für ihre Tarife.

Fazit: Für elf Millionen Autofahrer bzw. ihre Modelle Erfahren Sie, was sich für Ihr Model ändert.

Weblink:  KFZ-Versicherungs-Check

Erstellt am: 10.10.2018

Thema: Inhaber, Geschäftsführer, Vorstand, leitende Angestellte, Spezialisten oder auch Freiberufler – sprich Schlüsselkräfte (engl. Keyman) sind in vielen Unternehmen nahezu unersetzlich. In kleinen Familienbetrieben und in der "wirklichen" Familie aber erst recht!

So sind Mütter als „Familienmanagerin“ unbezahlbar und unersetzlich! Ja, auch Hausmänner.
Wer kümmert sich im Fall einer schweren Erkrankung der Mutter um Haushalt und Kinder?

In Unternehmen reicht bereits eine 14tägige Abwesenheit dieser Keyman laut einer Studie der Handelskammer Hamburg durchschnittlich aus, um einen Betrieb in Existenznot zu bringen.
Der Ausfall des Unternehmers ist ein typisches Insolvenzrisiko für mittelständische Unternehmen. Etwa 25 % der Unternehmensübertragungen in Deutschland erfolgen nach Einschätzung des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn aufgrund Unfall, Krankheit oder Tod des Firmenchefs.

So lange braucht es in der Regel nicht, bis bei einem Ausfall der Hausfrau und/oder des Hausmannes zu einem familiären Chaos kommt. Meist reicht die frische Wäsche nutr wenige Tage. Ohne echte Vorratskammer ist der Kühlschrank sicher binnen noch kürzerer Zeit leer. Die tägliche Versorgung von Kindern liegt auf der Hand.

Sprechen wir in beiden Fällen über die Absicherung Ihrer Keyman und/oder Ihrer/s Familienmanager/in. Hier finden Sie einen passenden Termin:

Weblink:  Terminkalender

Erstellt am: 28.09.2018

Thema: "Kann ein Volljähriger auf Grund einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht besorgen, so bestellt das Betreuungsgericht auf seinen Antrag oder von Amts wegen für ihn einen Betreuer." Wenn Sie das im BGB Beschriebene vermeiden wollen, besuchen Sie meine kostenfreien Vorträge zu dem Thema "Vollmachten & Verfügungen - jederzeit selbstbestimmt bleiben". In bisher über 150 Vorträgen konnten über 5.200 Interessenten bereits erfahren, wie eine Betreuung durch Dritte/Fremde wirksam vermieden werden kann.

Weblink:  Termine auf DaSeKo.de

Erstellt am: 22.09.2018

Thema: In den Medien können Sie von entwurzelten Bäumen, abgedeckten Dächern und überschwemmten Kellern lesen. Ist Ihr Haus gegen diese (Elementar-)Schäden richtig versichert? Die Gebäudeversicherung gehört für Hausbesitzer zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. In diesen Policen werden Gefahren wie Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel versichert. Des Weiteren können durch weitere Tarif-Bausteine Elementar- und Überschwemmungsschäden sowie Vandalismusschäden (nach zum Beispiel einem Einbruch) versichert werden. Vor allem Hochwasser und Rückstau fehlt oft in alten Policen.

Weblink:  Tarife auf Fairgleiche24.de

Erstellt am: 15.09.2018

Thema: Wie jedes Jahr können Sie in den meisten Fällen bis zum 30. November Ihren Kfz-Versicherer wechseln. Auf den Vergleichsrechnern auf meiner Seite Fairgleiche24.de finden Sie schon jetzt viele der neuen KFZ-Tarife zum Sparen. Bevor Sie die Tarifberechnung starten, überlegen Sie sich, welche Versicherungsleistungen Sie gerne abschließen möchten. Möchten Sie nur eine Basisabsicherung? Dann genügt eine KFZ-Haftpflichtversicherung. Für eine weitreichendere Absicherung können Sie eine Teil- oder Vollkaskoversicherung in die Berechnung mit einschließen und Ihr Fahrzeug rundum absichern. Nutzen Sie zum Eigenschutz in jedem Fall eine Fahrerschutzversicherung.

Weblink:  Tarife auf Fairgleiche24.de

Erstellt am: 08.09.2018

Thema: In mittlerweile sechs Bundesländern – Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen – ist Haftpflichtschutz für Hundehalter vorgeschrieben. Denn nach dem Gesetz unterliegen Hunde der Gefährdungshaftung: Ihre Haltung wird als Risiko für die Allgemeinheit bewertet. Als Halter sollten Sie sich gegen Schadensersatzforderungen schützen. Ihre Hundehaftpflichtversicherung prüft den Anspruch des Geschädigten, regelt die Wiedergutmachung und wehrt aber auch unberechtigte oder überhöhte Schadensersatzforderungen ab. Einfach gesagt: die Versicherung ersetzt Schäden, die Ihr Hund anderen Personen oder Sachen gegenüber verursacht. Auf Fairgleiche24.de finden Sie eine Vielzahl von Hundehaftpflichttarifen.

Weblink:  Tarife auf Fairgleiche24.de

Erstellt am: 25.08.2018

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